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Verfasser: MdB Silberhorn
Datum: 20.03.2016, 09:22 Uhr

CeBIT - Entwicklung durch Innovation



Die Initiative *Make IT* bringt Start-ups aus Entwicklungsländern und etablierte deutsche Unternehmen zusammen. Auf der CeBIT präsentierte Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn das Konzept des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit einem eigenen Ausstellungsstand, dem *Community Space*. Das BMZ war erstmals auf der CeBIT vertreten.

Silberhorn: *Start-ups und Tech-Entwickler schaffen in den
Entwicklungsländern Jobs in einem neuen Markt, der stetig wächst. Mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen setzen sie Trends und verzeichnen ein rasantes Wachstum.

Start-up Unternehmer aus Uganda, Kamerun, Kenia, Ruanda und Myanmar erhielten auf der CeBIT Kontakte zu potenziellen Kunden und Zugang zu Kapital. Deutsche und europäische Unternehmen können auf lokales IT-Know-how zurückgreifen, um sich in Entwicklungsländern zu etablieren.

Silberhorn: *Die Digitalisierung etwa in der Automobilbranche erfordert zunehmend lokales Know-how. Mobile Apps zum Beispiel für den Verkehr in Nairobi lassen sich nur vor Ort entwickeln. Für die Entwicklung der
deutschen Wirtschaft ist daher der Kontakt mit Start-up Unternehmern und Tech-Entwicklern aus Entwicklungsländern essentiell. Die Initiative *Make IT* des BMZ bringt genau diese Partner zusammen.

Tech-Entrepreneure vor Ort wissen zudem am besten, welche Lösungen gebraucht werden, um lokale Probleme zu lösen. So kann beispielsweise ein in Kenia produziertes, wasser- und stoßfestes Modem den Zugang zum Internet deutlich erleichtern. Das ist gerade in Afrika besonders hilfreich, da dort Internetverbindungen oft instabil und teuer sind. Vor allem Schulen sollen von dem neuen Tool profitieren.

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